Mini-Fotostudio mit IKEA-Artikeln

26. November 2009, 22:38 Uhr

Mini-Fotostudio, Marke „Eigenbau“

Kostengünstige Lösung zum Simulieren eines Fotostudios

Da ich eigentlich am liebsten mit „Available Light Externer Link“ fotografiere, habe ich in Sachen Lichtgestaltung noch nicht wirklich viel gemacht; und außerdem habe ich auch noch nie in einem Fotostudio fotografiert. Um das -zumindest einmal ein bisschen simulieren zu können- habe ich mich für eine kostengünstige Lösung entschieden, nämlich für ein Mini-Studio bestehend aus IKEA-Produkten.

Dazu bin ich letzten Samstag mit meiner Frau zum nächstgelegenen IKEA gefahren, obwohl ich mir eigentlich geschworen hatte, samstags nie mehr einen Fuß in diese überfüllten Läden zu setzen, und habe mir dort ein paar Sachen eingekauft, die man so gebrauchen kann, um einmal ein bisschen wie in einem großen Studio herumzuprobieren: ein paar LAGRA Lampen Externer Link für 2,99 EUR, die passenden Birnen dazu für 6,99 EUR im Doppelpack sowie POLARVIDE Decken Externer Link in den Farben weiß und schwarz für 3,49 EUR. Alles in allem hat mich das also nur gut 30,- EUR gekostet.

Aufbau meines neuen (Mini-)Fotostudios

Nach erfolgreich bestandenem Einkauf, suchte ich mir dann zuhause im Wohnzimmer eine freie Ecke und hängte erst einmal die Decke an einem Schrank auf. Danach stellte ich die Lampen auf, wie in einem Fotostudio mit einer ganz normalen Lichtführung Externer Link: einen Strahler für das Führungslicht, einen Aufheller und ein Licht für die Kante… Naja so ungefähr halt… wie ihr oben im Making-Of-Bild sehen bzw. erahnen könnt… 😉

Erste Aufnahmen

In einem Mini-Fotostudio ist natürlich alles viel, viel kleiner… auch die Models. Und deshalb habe ich mir eine kleine Figur geschnappt und die musste dann als Model herhalten: ein kleiner Skifahrer aus einem Tannenzapfen.

Und hier ist eines der ersten Fotos:

Model: Skifahrer aus Tannenzapfen

Model: Skifahrer aus Tannenzapfen

Allerdings macht ein Skifahrer auf schwarzem Grund keinen Sinn und deshalb musste ich natürlich gleich die schwarze Decke gegen eine weiße austauschen.

Produktfotos meiner Objektive

Danach überlegte ich mir, wie ich nun mein neues Studio gleich entsprechend produktiv nutzen könnte und kam dabei auf die Idee, meine Objektive zu fotografieren und meine Website um ein paar Erfahrungsberichte zu diversen Canon-Objektiven zu bereichern. Diese Idee musste ich natürlich gleich in die Tat umsetzen. Entstanden sind dabei ein paar -wie ich finde- hübsche Fotos, auch wenn die Fotos noch den ein oder anderen Staubfleck erkennen lassen. Ich hätte die Gegenstände vorher einmal gründlich putzen sollen oder alternativ beim Nachbearbeiten einfach länger und mehr stempeln müssen; aber irgendwie hatte ich zu beiden Tätigkeiten nicht sonderlich Lust. Es ging mir ja primär um das Simulieren eines Studios.

Hier zwei Fotos von Objektiven:

Canon EF 50mm / 1.4 USM

Canon EF 50mm / 1.4 USM


Canon EF 70-200mm / 2.8 L IS USM

Canon EF 70-200mm / 2.8 L IS USM

Aufgenommen wurden die letzten beiden Fotos mit dem Canon EF 100mm/2.8 Macro-Objektiv, das erste wurde mit dem 85mm/1.8er Objektiv geschossen.

Kritik erwünscht

Jetzt meine Frage an euch: was haltet ihr von den Bildern? Wo sind die Defizite, was kann man besser machen? Was sind klare Fehler bei der Lichtführung? Was würdet ihr bei der Bildgestaltung anders machen? Würdet ihr einen anderen Ausschnitt nehmen, etc. – Lasst einfach alles raus… 😀

Übrigens: mehr Bilder gibt es dann zu sehen, wenn meine Erfahrungsberichte fertig getippt sind. Das kann aber noch ein wenig dauern…

Tags: , , , , ,


 
 
Dies ist eine Werbeanzeige. [X]